BÜRGERSERVICE

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Grundsteuer

Die Grundsteuer wird durch die Gemeinden auf Grund eines Bundesgesetzes, des Grundsteuergesetzes, erhoben. Schon unser Grundgesetz spricht von der sozialen Verpflichtung aus Eigentum.

Aus der Lebenslage wohnen erwachsen einer Gemeinde vielfältige Verpflichtungen, beginnend mit der Erschließung von Bauland über Schaffung von Infrastruktureinrichtungen bis hin zu Einrichtungen der Gesundheits- und Altersfürsorge müssen Leistungen erbracht werden, die nur mit einer ordentlichen finanziellen Ausstattung zu leisten sind. Ein Baustein dieser Finanzausstattung ist die Grundsteuer.

Herr Holger Flaig [ ]
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Die Grundsteuer berücksichtigt den "Wert" des Grundstückes. Dieser Wert wird durch das Finanzamt als sogenannter Einheitswert festgesetzt, der Einheitswert wiederum ist Grundlage für den Grundsteuermeßbescheid, ein Grundlagebescheid, der dem Grundstückseigentümer ebenfalls vom Finanzamt zugestellt wird. Erst auf Grund dieses Grundsteuermeßbescheides fertigt die Gemeinde Ihren Grundsteuerbescheid. In der Praxis bedeutet dies, die Gemeinde wendet auf den Grundsteuermeßbetrag den gemeindlichen Hebesatz an und verschickt den Bescheid.

Für die Festsetzung der Grundsteuer gelten die allgemein üblichen Fristen, die Rechtsmittelfrist mit einem Monat ist auf dem Bescheid abgedruckt. Auch die Fälligkeiten ergeben sich aus dem Bescheid. Bis zum 30. 11. des Vorjahres ist es möglich, Jahreszahler zu werden, die gesamte Jahressteuer wird dann am 1. 7. zur Zahlung fällig.
Der Hebesatz der Gemeinde beträgt:
- für die Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Betriebe):    340 v.H.
- für die Grundsteuer B (übrige Grundstücke):                                    315 v.H.