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29.07.2010 Verabschiedung von Herrn Rektor Harald Gauß
Die Weltreise geht weiter
 
Verabschiedung von Herrn Rektor Harald Gauß
 
Eine kleine Weltreise unternahm am letzten Mittwoch das Publikum, das in die Festhalle gekommen war, um Schulleiter Harald Gauß nach nunmehr 8 Jahren zu verabschieden. 
Schüler und Kollegium hatten ein interessantes Programm gestaltet, das die Festgäste zu den verschiedenen Wirkungsstätten des Schulleiters führte. Angefangen mit einer Bilderschau aus seiner Zeit in Südafrika, untermalt von afrikanischen Klängen durch die Bläserklasse bis hin zum Auftritt der Jazztanzgruppe, die den Klang der „Jungle-Drum“ interpretierte, konnten die Anwesenden afrikanisches Flair genießen. Vor einer sich wandelnden Kulisse aus Umzugskartons gelangte man in einer Fluganimation nach Villingendorf, wo viele darauf warteten, dem Schulleiter auf Wiedersehn zu sagen. Schülerinnen und Schüler der SMV moderierten das Programm und erzählten in Dialogen einiges über das Leben und Wirken von Harald Gauß. Manfred Liebrecht vom Staatlichen Schulamt betonte, dass dieser in seinen Bemühungen stets das Wohl der Schüler in den Mittelpunkt gestellt und eine Schule geschaffen habe, die sich an den Herausforderungen der Zukunft orientiere.
 
Bürgermeister Karl-Heinz Bucher zählte eine lange Liste von Errungenschaften auf, die durch den Schulleiter ins Leben gerufen oder fortgeführt wurden; sei es die Umgestaltung zur offenen Ganztagesschule, der Schulgarten oder auch die Kooperation mit Betrieben und Vereinen. Auch sei man dankbar, dass der Schulförderverein vieles unterstützt hätte. Der Schulstandort Villingendorf konnte in den vergangenen Jahren sukzessive weiter ausgebaut werden. Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat hätten stets ein offenes Ohr für die Belange der Schule. Neben der Zurverfügungstellung der finanziellen Mittel für die Investitionen in den vergangenen Jahren hätte man vieles in guter Zusammenarbeit erreicht. Zuletzt sei mit der Schulsportanlage Neues geschaffen worden. Rektor Harald Gauß könne auf eine sehr erfolgreiche Zeit in Villingendorf zurückblicken. Deshalb sprach er ihm den Dank im Namen aller Beteiligten sowie diesen auch persönlich sehr gerne aus.
 
Die Vorsitzenden des Elternbeirates und des Fördervereins, Silvia Weisser und Birgit Zimmermann hielten Rückblick auf die Neuerungen und Verbesserungen, die er im Laufe der Jahre in intensiver Zusammenarbeit mit den Eltern erreicht hat, wie beispielsweise das Projekt Schul- und Klettergarten. Zwischen den verschiedenen Ansprachen gab der Lehrerchor immer wieder eine Strophe seines selbst gedichteten Liedes „Swabian in Tokyo“ zum Besten und die Schüler aus der Ganztagesbetreuung stellten das Wissen ihres Schulleiters in einem Ratespiel auf die Probe. Während japanische Klänge den Raum erfüllten, ging die Flugreise weiter nach Tokyo. Während die Besucher Bilder des neuen Wirkungsortes von Harald Gauß begutachten konnten, verlas Konrektorin Annette Hube Grußworte des dortigen Schulleiters: „Ihr Verlust ist unser Gewinn“.
Begleitet von zwei japanischen Liedern des Schulchores entstand als letztes Szenenbild nun ein großer Reisekoffer, in den die Schülervertreter und auch das Kollegium, das seinem Chef dazu kleine symbolische Geschenke überreichte, viele gute Wünsche für die Zukunft einpackten. Konrektorin Annette Hube wagte in ihrer Abschlussrede einen Ausblick auf die Veränderungen, auf die sich das neue Kollegium in Tokyo wohl in Zukunft wird einstellen müssen. Sichtlich bewegt begann Harald Gauß seine Ansprache mit einem Dankeschön an alle Mitwirkenden. „Das Glück findet man am Rande der Straße, nicht am Ende des Weges“, so der Schulleiter. Viele Dinge, die er im Laufe der Zeit erreicht habe, seien nur möglich gewesen mit Hilfe engagierter Weggefährten, die sich für dieselben Ziele einsetzten, Kollegen, Schulträger, Kirchen, Vereine und auch Schüler, die sich für soziale Aufgaben bereit erklärten. Auch habe er bei seinem Antritt vor acht Jahren ein gutes Fundament vorgefunden, auf das er habe bauen können.
„Auf und davon“ rief schließlich der Schulchor in die Runde und beendete das Programm, das durch ein köstliches Buffet abgelöst wurde, das Leckereien der afrikanischen, schwäbischen und asiatischen Küche bot.

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